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Der britische Musiker Jamie Woon.

© Universal

Soundcheck: Pop-Alben der Woche

Jede Woche stellen vier Popkritiker im Soundcheck die CDs der Woche vor. Diesmal mit neuen Platten von Jamie Woon, Vert, Bill Ryder-Jones und The Chap.

Jamie Woon: "Making Time" (Polydor)

Vor fünf Jahren fusionierte Woon, wie auch Kollege James Blake, zeitgenössische Elektronik mit klassischem Soul-Gefühl. Mit Produzent Burial an seiner Seite, war der Sänger ganz weit vorne. Und machte nichts aus dem Überraschungserfolg. Nun erscheint der Nachfolger. Die Rezepte sind gleich geblieben, die Songs eigentlich stark, aber so aufregend wie damals ist das nicht.Andreas Müller, Moderator

Vert: "The Days Within" (Shitkatapult)

Adam Butler, der 2009 das Musikmachen einstellte, um Romane zu schreiben, ist zurück und führt seine alten Vorlieben für Elektroexperiment und Songwriting zu neuer Meisterschaft. Der Tod seines Vaters begründet die Atmosphäre der Songs, deren lakonische Texte von einem flirrenden Kosmos aus Soundscapes, Loops und Klängen umschwirrt werden.

Jürgen König, Radio eins

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Bill Ryder-Jones: "West Kirby County Primary" (Domino)

„Bei Mama ist’s immer noch am schönsten“, dachte Bill Ryder-Jones, als er sich zum Schreiben seines zweiten Soloalbums in sein ehemaliges Kinderzimmer zurückzog. Dort entstanden im Laufe der Zeit zehn musikalische Betrachtungen von typisch englischer Schönheit. Lakonisch, melodiös und jenseits jedes Zwanges, dazuzugehören.

Fanny Tanck, Radio eins

The Chap: "The Show Must Go" (Lo Recordings)

Mit demonstrativ harter Rockmusik kann man mich meistens jagen. Doch dieses paneuropäische Quartett um Johannes von Weizsäcker begeistert mich trotzdem. The Chap generieren eine diamantene Härte, die keine preiswert aufmüpfige Pose braucht und die üblichen Stilmittel der einschlägigen Lärmgenres (Metal, Noiserock, Hardcore etc.) souverän ignoriert.

Jörg Wunder, Tagesspiegel

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