• Protest vor AfD-Bundeszentrale: Kunstaktion warnt mit Panzer vor Rüstungsplänen der AfD

Protest vor AfD-Bundeszentrale : Kunstaktion warnt mit Panzer vor Rüstungsplänen der AfD

Die AfD sei „eine Partei blinder Krieger“, so die Initiatoren Lea Rosh und Rainer Opolka. Sie wollen auf die Aufrüstungspläne der Partei aufmerksam machen.

Gegen Aufrüstung. Lea Rosh und Rainer Opolka protestieren in der Berliner Schillstraße gegen die AfD.
Gegen Aufrüstung. Lea Rosh und Rainer Opolka protestieren in der Berliner Schillstraße gegen die AfD.Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Drei große Bronze-Wölfe des Brandenburger Künstlers Rainer Opolka und ein Originalpanzer sind am Freitag vor der Bundesgeschäftsstelle der AfD in der Berliner Schillstraße aufgestellt worden. Mit der eintägigen Protestaktion wollen Opolka und die Vorsitzende des Förderkreises für das Holocaust-Mahnmal, Lea Rosh, vor der Rüstungspolitik der AfD warnen, wie die beiden Initiatoren mitteilten.

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, arbeite die AfD am Rüstungsstaat Deutschland, wolle die Bundeswehr im Inneren einsetzen, den Wehretat drastisch erhöhen, die Rüstungsindustrie ausbauen, den Rüstungskonzernen Garantiequoten erteilen und das Zivilleben militarisieren, erklärte Rainer Opolka.

Die AfD entpuppe sich mit ihren jüngsten wehrpolitischen Ideen als blinde Aufrüstungs- und Kriegspartei, warnte Lea Rosh: „Der Panzer mit seinen wölfischen Begleitern vor der AfD-Parteizentrale steht deshalb symbolisch für die Hochrüstungs- und Waffenoffensive der AfD.“

Die AfD sei „eine Partei blinder Krieger“ sehen, erklärten die beiden Initiatoren der Protestaktion weiter. Die aggressiven Wolfs-Menschen-Krieger hätten nicht ohne Grund Klappen vor den Augen, „denn auch Weidel, Gauland, Höcke und Kalbitz seien rassistisch, aggressiv und mit Blindheit geschlagen“.

Opolka hat vor vier Jahren insgesamt 80 der Wolfsmenschenskulpturen geschaffen. Die bis zu drei Meter hohen Wölfe aus Bronze und Eisen tragen Namen wie Kraftprotz, Mitläufer, blinder Hasser, blinder Krieger und Anführer. Er stelle sie immer dort aus, „wo Menschenrechte und Demokratie gefährdet sind“, so der Künstler. (dpa)

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