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Mitarbeiter entfernen die Statue des ukrainischen Philosophen Hryhoriy Skovoroda. Das Hryhoriy Skovoroda Literary Memorial Museum nahe Charkiw wurde am 7. Mai von der russischen Armee bombardiert.
© REUTERS / REUTERS/Ricardo Moraes
Tagesspiegel Plus

Selbstkritik vergeblich gesucht: Die leidige Rolle der russischen Intellektuellen

Im Westen bittet man gerne Ukrainer und Russen gemeinsam zur Diskussion. Doch was haben die Russen beizutragen, wenn es um den aktuellen Krieg geht?

Von Daria Badyor

Im Moment gibt es viele Initiativen, die versuchen, ukrainische und russische Kunstschaffende zusammenzubringen und Fragen zu klären wie: „Welche Rolle könnten Künstlerinnen und Kulturarbeiter in diesem Kampf spielen?“ Doch stellt sich grundsätzlich die Frage, was russische Intellektuelle und Künstlerinnen jetzt überhaupt beisteuern können, wenn sie über den Krieg gegen die Ukraine sprechen. Viele leben im Westen, einige sind schon vor einiger Zeit geflohen, als Putins Regime autoritärer wurde. Andere haben Russland jetzt erst verlassen, nach weiteren Sanktionen und nachdem der Alltag für manche sogar gefährlich geworden ist.

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