Kultur: Volksbühne: Abtauchen in Ton und Text
Isabel Tuengerthal gehört zur Fraktion jener Chanteusen, die sich weder am Berlin der zwanziger Jahre noch am frankophilen Padam-Padam-Pathos orientieren. Mit TripHop-Wassern gewaschen, tritt sie an, das Publikum in einen "Tiefenrausch" der Texte und Töne zu versetzen.
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Isabel Tuengerthal gehört zur Fraktion jener Chanteusen, die sich weder am Berlin der zwanziger Jahre noch am frankophilen Padam-Padam-Pathos orientieren. Mit TripHop-Wassern gewaschen, tritt sie an, das Publikum in einen "Tiefenrausch" der Texte und Töne zu versetzen. Ein wenig Wasserleichenmorbidität, romantischer Schauer zwischen den Zeilen, getragen von sparsam eingesetzten Soundeffekten - so tauchen die Schauspielersängerin und ihre Pianistin Alina Yaskia die Publikumsköpfe in ungewohnte Sphären. Um sich darin zurechtzufinden, ist eigenes Assoziationsvermögen gefragt.
20 Uhr: Volksbühne, Grüner Salon[Mitte]
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