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12.01.2026, Hamburg: Schneebedeckt sind die Gleise am Bahnhof Dammtor am frühen Morgen. Eine neue Wetterfront bringt nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erst Schnee und dann Regen in den Norden, der auf dem gefrorenen Boden zu gefährlichem Glatteis führen kann. Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

© dpa/Marcus Brandt

Tagesspiegel Plus

Nachdenken über die Deutsche Bahn: Vielleicht wurden wir zu lange verwöhnt

Unser Leser gewinnt einer winterlichen Fahrt mit Verspätungen auch Positives ab – nicht zuletzt die Erkenntnis, „dass Improvisation gerade zur Grundausstattung gehört“. Und wie sehen Sie’s?

Stand:

Am vergangenen Wochenende reisten wir mit der Bahn nach Kiel – ein kleines Abenteuer ganz ohne Zusatzbuchung. Hin- als auch Rückfahrt waren reich an Verspätungen und Zugausfällen. Wir waren jeweils doppelt so lange unterwegs wie sonst. Fahrpläne erwiesen sich als gut gemeinte Vorschläge.

Trotz der widrigen Umstände blieben Mitreisende erstaunlich gelassen: Ein wenig genervt, ja, aber überwiegend freundlich. Auch das Zugpersonal zeigte sich hilfsbereit und bemüht – offenbar wusste man gemeinsam, dass Improvisation gerade zur Grundausstattung gehört.

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