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Bundeswehr in Grönland: Es geht vor allem um ein politisches Signal
Mit der Entsendung eines Erkundungsteams nimmt ein ganz besonderer Bundeswehreinsatz Gestalt an. Im hohen Norden mehr Präsenz zu zeigen, soll Chinesen und Russen abschrecken – und die Amerikaner.

Ein Kommentar von Christopher Ziedler
Stand:
Der amerikanische Komiker Jon Stewart hat dieser Tage schon darüber gescherzt. Dass Dänemark zur Abwehr chinesischer und russischer Gebietsgelüste im Eismeer des Nordatlantiks, die US-Präsident Donald Trump als Grund für sein Interesse an Grönland angibt, doch vielleicht einfach ein Verteidigungsbündnis mit anderen europäischen Staaten gründen könnte. Stewart hatte mit der North Atlantic Treaty Organization sogar einen Namensvorschlag. Die Abkürzung „Nato“ klinge doch ganz eingängig.
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