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Politik: Berliner SPD nennt Grüne anmaßend

Berlin - Vor Beginn der Sondierungsgespräche zwischen SPD und Grünen für eine mögliche Regierungskoalition in Berlin gibt es einen Schlagabtausch zwischen beiden Parteien. Mehrere Grünen-Politiker hatten Interesse an insgesamt fünf verschiedenen Ressorts im neuen Senat gezeigt, der SPD-Landes- und Fraktionschef Michael Müller reagierte verärgert.

Berlin - Vor Beginn der Sondierungsgespräche zwischen SPD und Grünen für eine mögliche Regierungskoalition in Berlin gibt es einen Schlagabtausch zwischen beiden Parteien. Mehrere Grünen-Politiker hatten Interesse an insgesamt fünf verschiedenen Ressorts im neuen Senat gezeigt, der SPD-Landes- und Fraktionschef Michael Müller reagierte verärgert. Das sei „anmaßend“. Die Grünen seien nur viertstärkste Fraktion im Abgeordnetenhaus. Grünen-Spitzenkandidatin Franziska Eichstädt-Bohlig konterte, sie „verstehe die Aufregung nicht“. Ihre Partei halte nicht fünf, sondern nur drei Senatsämter für angemessen. Die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus wählte Friedbert Pflüger fast einstimmig zum neuen Chef. Er war ohne Konkurrent. Sein Vorgänger, Nicolas Zimmer, hatte auf eine Kandidatur verzichtet, als Pflüger im August versprach, sich um die Berliner Politik zu kümmern. Tsp

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