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Politik: Besteuerung der Atomrückstellungen von der Rechtsgrundlage und dem Umfang her "fragwürdig"

Der Stromerzeuger Bayernwerk will gegen die Steuerbescheide zur Belastung der Rückstellungen für die Entsorgung alter Kernkraftwerke klagen. Ein Sprecher des Bayernwerks bekräftigte am Dienstag in München, dazu sei das Unternehmen "im Interesse des Unternehmens und der Aktionäre" verpflichtet.

Der Stromerzeuger Bayernwerk will gegen die Steuerbescheide zur Belastung der Rückstellungen für die Entsorgung alter Kernkraftwerke klagen. Ein Sprecher des Bayernwerks bekräftigte am Dienstag in München, dazu sei das Unternehmen "im Interesse des Unternehmens und der Aktionäre" verpflichtet. Das Bayernwerk betrachte die Besteuerung der Atomrückstellungen von der Rechtsgrundlage und dem Umfang her als "fragwürdig" und werde diese Frage gegebenenfalls durch alle Instanzen klären lassen. Im Prinzip rechne man seit September mit diesen Steuerbescheiden, die nun offenbar anständen. Der Bayernwerks-Sprecher reagierte auf einen Bericht der "Berliner Zeitung", wonach die Steuerbescheide in Höhe von rund zehn Milliarden Mark in diesen Tagen an die Konzerne verschickt werden.

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