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Wolfgang Merkel ist Direktor der Abteilung "Demokratie: Strukturen, Leistungsprofil und Herausforderungen" am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).
© Thilo Rückeis

Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel im Interview: "Die SPD muss sich von ihrem Anspruch verabschieden, Volkspartei zu sein"

Die SPD ist in der Krise. Das zu ändern, gehe nur durch einen radikalen Strategiewechsel. Sagt ein Politikforscher und Mitglied der SPD-Grundwertekommission.

Die SPD kann ihren Niedergang nach Ansicht des Berliner Politikwissenschaftlers Wolfgang Merkel nur durch einen radikalen Strategiewechsel aufhalten.  "Die SPD muss sich von ihrem Anspruch verabschieden, Volkspartei zu sein", sagte das Mitglied der SPD-Grundwertekommission dem Tagesspiegel in einem Interview. Andernfalls werde sie "dauerhaft weit unter 20 Prozent bleiben", warnte der Demokratie-Forscher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

In ihrer dramatischen Lage könne sich die SPD "keine programmatischen Unschärfen mehr leisten, wie sie echten Volksparteien zu eigen sind", erklärte Merkel. Sie müsse sich vielmehr auf eine kleinere Klientel konzentrieren und dafür "die Politik des Sowohl-als-auch und des Weder-Noch aufgeben". In Wahrheit sei die SPD schon jetzt  "keine echte Volkspartei mehr, weder von ihrer Sozialstruktur her noch, indem sie bestimmte Milieus dominiert".

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