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Die Bombe in Oranienburg wurde gesprengt.

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Update

Bombe in Oranienburg: Sprengung erfolgreich durchgeführt

Ein paar Minuten früher als geplant wurde am Freitag um 10.36 Uhr eine Weltkriegsbombe in Oranienburg gesprengt. Die Fünf-Zentner-Bombe ist die insgesamt 169. in der Stadt. Die Sprengung verlief planmäßig. Gegen 12 Uhr soll der Sperrkreis wieder aufgehoben werden.

Eine schwarze Fontäne stieg am Freitagvormittag in Oranienburg auf, als eine Fünf-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart in Oranienburg gesprengt wurde. Eigentlich war die Sprengung für 11 Uhr geplant. Wie Björn Lüttmann, Referent des Bürgermeisters, mitteilte, konnte die Sprengung ein paar Minuten vorgezogen werden. 10.36 Uhr war der laute Knall zu vernehmen. "Die Fontäne war nicht sehr hoch", so Lüttmann weiter. Daher hoffe man, dass sie die Schäden durch die Bombensprengung in Grenzen halten. Ob etwa Fundamente umliegender Häuser beschädigt wurden, könne man aber erst in ein paar Tagen abschließend sagen.

Die in vier Meter Tiefe liegende Bombe mit chemischem Langzeitzünder war auf einem Grundstück in der Lehnitzstraße 69/71 gefunden worden. Es ist insgesamt der 169. Fund einer Weltkriegsbombe in Oranienburg. In der Gegend rund um den Fundort wurde die Lehnitzstraße umgehend für den Verkehr gesperrt.

Gut 4.500 Personen mussten am Freitagmorgen einen Sperrkreis rund um den Fundort verlassen. Alles sei nach Plan verlaufen, teilt Lüttmann dem Tagesspiegel mit. Zwar mussten ein paar wenige Anwohner unter polizeilicher Begleitung aus dem Sperrkreis begleitet werden, da sie die Aufforderung der Polizei überhört oder nicht beachtet hatten. Dies komme jedoch bei nahezu jeder Evakuierung vor, so Lüttmann.

Gegen 12 Uhr soll der Sperrkreis wieder aufgehoben werden. Dann werde ich der S-Bahn- sowie Straßenverkehr wieder planmäßig laufen können. (Tsp)

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