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Sport: In Frankfurt soll ein deutlicher Sieg her

Turbine Potsdam in der DFB-Zentrale und beim FSV

Stand:

Turbine Potsdam in der DFB-Zentrale und beim FSV Bernd Schröder gilt nicht als Intimfreund des Deutschen Fußball-Bundes, fühlt sich aber dem Geschäftsführenden DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger freundschaftlich verbunden, was auf Gegenseitigkeit beruht. Vielleicht kann ja Zwanziger die Sicht des Trainers des FFC Turbine Potsdam auf seinen Sportverband weiter entkrampfen – wenn er Schröder und dessen Bundesliga-Kickerinnen am Sonntagvormittag die Frankfurter DFB-Zentrale im Hermann-Neuberger-Haus in der Otto- Fleck-Schneise zeigen wird. Der DFB- Chef hat das Schröder-Team zu einer Besichtigung eingeladen, die die Potsdamer nun nutzen, da sie sowieso am Main weilen – zum Punktspiel beim FSV Frankfurt (14 Uhr, Stadion „Am Bornheimer Hang“). In dieser Partie beim Tabellen-Vorletzten erwartet Schröder von seinen Kickerinnen „einen klaren, eindeutigen Sieg, mit dem wir das schwache 1:1 zuletzt zu Hause gegen Hamburg vergessen machen wollen“. Dass Turbine am Sonntag als klarer Favorit antreten wird, stellt Schröder nicht in Abrede – im Gegenteil. „Natürlich dürfen wir den FSV nicht unterschätzen. Aber angesichts des Personals steht alles andere als ein Potsdamer Erfolg nicht zur Diskussion. Schließlich hatten wir jetzt erst wieder acht Nationalspielerinnen mit zu den Länderspielen in Kanada.“ Wichtigstes Fazit für den Turbine- Coach nach dem Kanada-Trip des DFB- Teams: Alle acht Potsdamerinnen – Nadine Angerer, Ariane Hingst, Inken Becher, Britta Carlson, Jennifer Zietz, Conny Pohlers, Anja Mittag und Petra Wimbersky – wurden beim 3:1 in Vancouver und beim 4:3 in Edmonton eingesetzt, Pohlers (2) und Wimbersky (1) steuerten Tore bei, und alle kehrten gesund und ohne Blessuren heim. „Hier haben sie dann wieder ordentlich trainiert“, befand Schröder, dessen Elf sich in der vergangenen Saison gegen den FSV Frankfurt schwer getan hatte, daheim knapp 2:1 gewann und im Hessischen nur 0:0 spielte. Bevor die „Turbienen“ morgen nach Frankfurt fahren, werden sie sich ab 10 Uhr im Potsdamer Autohaus Schachtschneider (Ulmenstraße) – einem Sponsor des Vereins – zum UEFA-Women“s- Cup-Turnier in Montpellier verabschieden. Am „Tag der offenen Tür“ anlässlich der offiziellen Eröffnung des Autohauses wollen die Spielerinnen Autogramme geben, ehe sie westwärts fahren. Von Frankfurt wird Turbine am kommenden Montag weiter nach Frankreich fliegen, um sich dort in der nächsten Woche für das Europapokal-Viertelfinale zu qualifizieren. „Sollten wir das wieder schaffen, werden wir unser Viertelfinal-Hinspiel im Oktober wegen der zweiten DFB-Pokal-Runde wohl an einem Mittwoch bestreiten müssen“, erklärte Schröder, der schon jetzt Terminstress auf seinen Verein zukommen sieht. Am 18. September kehrt Turbine aus Montpellier heim, das für jenen Tag angesetzte Heimspiel gegen Rheine muss daher bereits verschoben werden. „Wir hatten den 3. Oktober zum Nachholen im Blick, der geht aber wegen des U21-Länderpokals nicht“, so der Coach. „Da werden wir eine englische Woche einlegen müssen.“

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