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Martina und Günther Kruse, 69 und 70 Jahre alt. 
©  privat

PNN-Serie | Potsdam hilft: Martina und Günther Kruse organisieren das Begegnungscafé des EJF

Die PNN wollen das Engagement in Potsdam für die Menschen aus der Ukraine sichtbar machen - und stellen deshalb regelmäßig Helferinnen und Helfer vor.

Viele Potsdamerinnen und Potsdamer unterstützen Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine flüchten mussten. Wir möchten das Engagement in unserer Stadt sichtbar machen und stellen deshalb an dieser Stelle regelmäßig Helferinnen und Helfer vor - heute Martina und Günther Kruse, die Leitung des Begegnungscafés des EJF.

Was tun Sie?
Das Begegnungscafé des EJF für Ukrainer:innen organisieren wir seit fünf Wochen. Im Mittelpunkt steht ein Willkommens-Programm mit Informationen, Liedern, Musik und Beratung. Wir wollen so das Ankommen erleichtern, ein wenig von Alltagssorgen entlasten. Danach gibt es viele Gespräche zur gegenseitigen Unterstützung. Bis zu 100 Teilnehmer:innen kommen. Zum Unterstützungsangebot gehören: Patenschaften, Beratung bei Behördenschreiben und vielen Alltagsanliegen. Fünf Deutschkurse haben wir organisiert für 95 Ukrainerinnen – mit langer Warteliste.

Warum helfen Sie?
Als Christen ist es für uns ein Akt der Barmherzigkeit und Nächstenliebe zu trösten und zu unterstützen – so wie wir es am besten können: miteinander, füreinander. Erfahrungen aus sechs Jahren Flüchtlingsarbeit mit und für Menschen aus Syrien, Afghanistan, dem Iran, … kommen uns dabei zugute. Als Ehepaar haben wir kurze Wege. Dieses Unterstützungsnetzwerk wird von vielen ehrenamtlich Engagierten getragen. Das trägt auch uns; gemeinsam sind wir stark.

Auf welche Schwierigkeiten stoßen Sie?
Der Hilfsbedarf ist groß, die Ideen sind zahlreich, aber der Tag hat nur 24 Stunden. Immer stellt sich die Frage: Wie viel gelöste Stimmung, wie viel Abwechslung können wir bieten im Hinblick auf den Bombenkrieg in der Ukraine?

Wie können andere Sie unterstützen?
Ins Begegnungscafé kommen, dabei sein und helfen, mit Menschen aus der Ukraine in Kontakt kommen, Pate werden oder einfach zum Essen einladen oder spenden. (begegnungscafe-potsdam@gmx.de).

Sie möchten selbst mitmachen oder kennen jemanden, den wir für „Potsdam hilft“ in den kommenden Tagen befragen sollten? Schicken Sie uns eine E-Mail an potsdam@pnn.de, wir freuen uns über Ihre Nachrichten!

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