ATLAS: Mehr Beteiligung
Es bei der Sanierung von Geschäftsstraßen allen recht zu machen, gleicht meistens der Quadratur des Kreises – es ist unmöglich. Dennoch haben die Händler in der Charlottenstraße eine besonders lange Leidenszeit zu überstehen gehabt.
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Es bei der Sanierung von Geschäftsstraßen allen recht zu machen, gleicht meistens der Quadratur des Kreises – es ist unmöglich. Dennoch haben die Händler in der Charlottenstraße eine besonders lange Leidenszeit zu überstehen gehabt. Um fast ein Dreivierteljahr wurde der kalkulierte Bauplan überzogen, weil – wie es im Tiefbau eben so ist – es allerlei Überraschungen gab, die die Arbeiten erschwerten. Schon die Gewerbetreibenden in der Hebbel- oder jene in der Rudolf-Breitscheid- Straße konnten ein Lied davon singen, wie sich Dauerbaustellen vor der Tür, fehlende Parkplätze, Dreck und Lärm auf den Inhalt der Ladenkasse auswirken. Das haben nun auch die Händler in der Charlottenstraße hinter sich. Ärgernisse gibt es trotzdem – die Zahl der Parkplätze und Mülleimer reichen den Anrainern nicht aus. Bei der nächsten Straßensanierung könnte es durchaus besser laufen: Wenn Anwohner und Händler nicht nur vor der Planung, sondern auch während der gesamten Bauarbeiten kontinuierlich auf dem Laufenden gehalten werden, kann man sich viel Ärger sparen.
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