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ATLAS: Schuss ins Knie

Freie Schulen haben sich als echte Alternative und Wahlmöglichkeit für Schüler und Eltern entwickelt. Solange die Schulen in privater Trägerschaft staatlich gefördert werden, ist daran nichts Negatives erkennbar.

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Freie Schulen haben sich als echte Alternative und Wahlmöglichkeit für Schüler und Eltern entwickelt. Solange die Schulen in privater Trägerschaft staatlich gefördert werden, ist daran nichts Negatives erkennbar. Sie sind für jeden zugänglich, weil bezahlbar, und sie decken einen Bedarf, den der Staat mit eigenen zusätzlichen Angeboten abzudecken gar nicht in der Lage wäre. Insofern sind private Schulen nicht nur gute Alternativen, sondern aus Sicht der Steuerzahler sogar preiswert. Wenn das Land Brandenburg in seinem Sparbemühen nun Unterschiede macht zwischen privaten und staatlichen Schulen, ist das kurzsichtig und mittelfristig ein Schuss ins eigene Knie. Die Potsdamer Schulsituation beweist es: Ohne Privatschulen wäre das staatliche System auf der Stelle rettungslos überlastet. Der Verzicht der Hoffbauer-Stiftung auf eine neue Oberschule auf Hermannswerder im Zuge einer Zuwendungskürzung von 6,3 Prozent verdeutlicht, wie sehr auch bei Privatschulen auf Kante genäht wird. Insofern war jeder Steuer-Euro dort bisher gut angelegtes Geld – und ist es sicher auch fortan.

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