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GFZ weiht neue Bohranlage zur Erderforschung ein

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Das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) hat gestern die neue Tiefbohranlage „InnovaRig“ für Forschung und industrielle Anwendungen in Schwanau eingeweiht. Das völlig neu entwickelte Gerät soll bis zu 5000 Meter tief vordringen können und weist technische Neuerungen auf, die Bohrungen unter erheblich geringerem personellen und finanziellen Aufwand erlauben sollen.

„Die Anlage wird aus den Investitionsmitteln des Forschungsbereichs Erde und Umwelt der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren finanziert, hinzu kommen Eigenanteile des GFZ in Potsdam und Industriebeteiligungen“, erklärt Professor Rolf Emmermann, Vorstandsvorsitzender des GFZ. Das Bohranlagenkonzept wurde zusammen vom GFZ und dem Unternehmen Herrenknecht entwickelt. Auch das Bundesumweltministerium beteiligte sich im Rahmen des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung, wobei der Förderschwerpunkt hier vor allem auf der Gewährleistung einer umweltverträglichen Betriebsführung liegt.

Das Anlagenkonzept wurde durch die operationellen und wissenschaftlichen Anforderungen der am GFZ bearbeiteten Programme bestimmt. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung neuer Technologien zur Untergrundspeicherung von Kohlendioxid und zur Gewinnung geothermischer Energie. Das GFZ verfügt über langjährige Erfahrungen in der Durchführung wissenschaftlicher Bohrungen.AM

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