Kultur: Bollywood & mehr
Am 25. und 26. Mai gibt es ein Indienfestival
Stand:
Indien ist mehr als Bollywood: Nach vier erfolgreichen Bollywood-Filmnächten erweitert das Filmmuseum seinen Blick auf das Land mit den vielen Gesichtern durch ein facettenreiches Kooperationsprogramm mit dem Lindenpark e.V.. Im soziokulturellen Zentrum des Vereins – dem Spartacus/S13 – finden am 25. und 26. Mai Tanz- und Musikworkshops für Kinder und Erwachsene statt, so in Bollywooddance und Tabla. Kindern, die gerne Geschichten hören, werden im Thronsaal des Märchenlandes im Filmmuseum indische Märchen erzählt: Führungen durch die Ausstellung inklusive.
Dort läuft auch das Filmprogramm unter dem Motto „Bollywood & mehr“: Die Dokumentarfilme „Made in India“ und „Ayurveda – Art of Being“ widmen sich sehr unterschiedlichen Themen: Einer Gewerkschaft von und für Frauen im Staat Gujarat und der ayurvedischen Heilkunst. Der Spielfilm „Rang de Basanti“zeigt, dass Bollywood-Filme nicht immer Familien-Melodramen sein müssen, auch wenn dies hierzulande oft so wahrgenommen wird. Als Einstimmung zu Mani Kauls kunstvollem Dokumentarfilm „Dhrupad“ über die klassische indische Musik-Tradition liest Peter Pannke im Kinosaal des Filmmuseums aus seinem Buch „Sänger müssen zweimal sterben“ über die Wiederentdeckung des Dhrupad-Stils. Außerdem gibt es im Foyer einen Basar mit Ölen, Kräutern, Düften, Gewürzen aus der ayurvedischen Lehre.
Mit der „Bollywood Boogie Night“ am 26. Mai ab 22 Uhr klingt im Spartacus das Indienfestival in den Rhythmen von Bhangra, Desi Hip Hop, Masala Soul und Curry Ragga aus: Indien bis zum Sonnenaufgang. Kip
Mehr Informationen zum Indienfestival im Flyer, unter www.filmmuseum-potsdam.de oder www.lindenpark.de.
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