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 Die Konrad-Wolf-Filmuniversität in Babelsberg.

© Ottmar Winter PNN/Ottmar Winter PNN

Bundesweit einmalige Einrichtung: Potsdam soll Zentrum für Jüdischen Film bekommen

An der Konrad-Wolf-Filmuniversität soll ein Zentrum für Jüdischen Film und Audiovisuelles Erbe entstehen. Die Gründungsveranstaltung ist für den 4. März geplant.

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In Potsdam soll ein Zentrum für Jüdischen Film und Audiovisuelles Erbe entstehen. Die bundesweit einmalige Einrichtung werde an der Konrad-Wolf-Filmuniversität in Babelsberg aufgebaut, teilte Kulturministerin Manja Schüle (SPD) am Mittwoch mit. Themenfelder sind nach Hochschulangaben die jüdische Filmforschung, Fragen der audiovisuellen Erinnerung und der Bereich „Antisemitismus und Film“. Die Gründungsveranstaltung ist für den 4. März geplant.

Das Zentrum untersuche die „vielschichtige Medialität des Erinnerns“ in ihrer ganzen Breite, hieß es von der Universität. Dies gelte für die historischen Ereignisse ebenso wie für mediale Formen der Darstellung. Auseinandersetzungen mit NS-, DDR-, Kolonial- und Migrationsgeschichte sowie die Erinnerung an rechte Gewalt in Deutschland könnten dabei ebenso Gegenstand sein wie die Frage, wie audiovisuelle Medien zur Selbstverständigung einer diversen Gesellschaft über ihre Vergangenheiten beitragen können. Das Zentrum soll in den kommenden Jahren aufgebaut werden. (epd)

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