HINTERGRUND: Der Kampf mit den Dänen
Dänemark ist für die Glindower Ziegelmanufaktur inzwischen einer der wichtigsten Auftraggeber, in dem Land unterhalten die Glindower das einzige Auslandsbüro. Dabei waren es mal Dänen, die die Existenz der Ziegelei bedrohten: Die Firma Falkenløwe aus Sønderborg wollte das Glindower Unternehmen seit der Wende zweimal kaufen.
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Dänemark ist für die Glindower Ziegelmanufaktur inzwischen einer der wichtigsten Auftraggeber, in dem Land unterhalten die Glindower das einzige Auslandsbüro. Dabei waren es mal Dänen, die die Existenz der Ziegelei bedrohten: Die Firma Falkenløwe aus Sønderborg wollte das Glindower Unternehmen seit der Wende zweimal kaufen. Dann eröffnete Falkenløwe in Glindow ein Vertriebsbüro und bewarb dänische Ziegelprodukte als „Glindower Spezialziegel“. Die Glindower haben es knapp überlebt. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet: Unter dem Eigentümer Harald Dieckmann hat für die Glindower Ziegelei vor zehn Jahren eine Erfolgsgeschichte begonnen. Aus Dänemark kamen einige der spannendsten Aufträge, wie Ziegel für den Leuchtturm in Skagen, das Schloss Frederiksborg in Hillerød oder die Mariendals Kirke in Kopenhagen. In Dänemark ist Falkenløwe die einzige Firma, die Steine von Hand fertigt und im Ringofen brennt. Aber nicht mehr der einzige Auftragnehmer. PNN
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