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Alexander Zverev hat nach seinem Halbfinalsieg in Madrid gut lachen.
© Manu Fernandez/AP/dpa

Jetzt wartet Jungstar Alcaraz: Alexander Zverev erreicht Finale in Madrid

Im Halbfinale von Madrid setzt sich Alexander Zverev gegen Stefanos Tsitsipas durch und revanchiert sich für die Niederlage in Monaco vor drei Wochen.

Olympiasieger Alexander Zverev hat beim Tennis-Turnier in Madrid das Endspiel erreicht. Der Titelverteidiger setzte sich am frühen Sonntagmorgen gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas mit 6:4, 3:6, 6:2 durch und revanchierte sich damit zugleich für das Aus im Halbfinale von Monte Carlo vor drei Wochen. Zverev (25) nutzte um 1:09 Uhr Ortszeit nach 1:53 Stunden seinen ersten Matchball. Im Finale bekommt es die deutsche Nummer eins am Sonntag (18.30 Uhr/Sky) mit Carlos Alcaraz zu tun. Der spanische Jungstar hatte zuvor im ersten Halbfinale den serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic in 3:35 Stunden mit 6:7 (5:7), 7:5 und 7:6 (7:5) niedergerungen.

Zverev zeigte gegen Tsitsipas eine sehr solide Leistung. Im ersten Satz nutzte er seine erste Breakchance zur 4:3-Führung und holte sich nach nur 34 Minuten den ersten Durchgang. Danach ließ der gebürtige Hamburger etwas nach und leistete sich einige Doppelfehler. Tsitsipas nutzt das zum Satzausgleich. Doch zu Beginn des dritten Abschnitts war Zverev wieder da. Der Weltranglisten-Dritte schaffte ein schnelles Break und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

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Alcaraz hatte zuvor seine derzeitige Ausnahmeform unterstrichen und sich beim Siegeszug in seiner spanischen Heimat auch nicht vom Weltranglistenersten Djokovic stoppen lassen. In der Runde zuvor hatte er erst sein großes Idol Rafael Nadal ausgeschaltet. Damit ist er der erste Tennisprofi, der bei einem Sandplatz-Turnier sowohl Nadal als auch Djokovic besiegt hat.

„Das gibt mir sehr viel Selbstvertrauen für das Finale am Sonntag“, sagte der Spanier. Djokovic zollte dem Jungstar nach der Partie Anerkennung. „Für jemanden in seinem Alter spielt er schon sehr reif und unerschrocken, das ist beeindruckend“, sagte die Nummer eins der Welt. (dpa)

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