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Fußball-Bundesliga: Bayern feiern „ekligen“ Matchwinner mit „Chaoskreativität“
Nach dem 1:3 gegen Arsenal kämpft sich der FC Bayern willensstark zum Sieg gegen St. Pauli. Ein Star ragt heraus. Und das mit einer Qualität, die Vincent Kompany als Spieler „eklig“ gefunden hätte.
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Matchwinner Luis Díaz wurde von Bayern-Trainer Vincent Kompany mit besonders markanten Worten gelobt. „Er hat diese Chaoskreativität. Im Chaos kann bei ihm immer was passieren“, sagte der Münchner Coach nach dem spät erarbeiteten 3:1-Sieg des deutschen Fußball-Rekordmeisters gegen den FC St. Pauli. „Ich hätte das als Verteidiger selbst auch eklig gefunden, gegen so einen Spieler zu spielen, weil du nie weißt, ob du den Ball unter Kontrolle hast oder nicht.“
„Richtiger Toptransfer“
Drei Tage nach der ersten Saison-Niederlage in der Champions League beim 1:3 gegen den FC Arsenal leitete der Kolumbianer in der Fußball-Bundesliga den Ausgleich gegen die Kiezkicker nicht nur mit großer Willensstärke und artistischem Geschick ein. Der 28-Jährige erzielte auch das erlösende 2:1 in der Nachspielzeit mit der Schulter.
„Das ist absolut ein Winner-Typ“, sagte Sportdirektor Christoph Freund. „Wir haben von Anfang gesagt, dass er ein richtiger Toptransfer ist.“ Für rund 70 Millionen Euro war der Offensivspieler im Sommer vom FC Liverpool an die Säbener Straße gewechselt.
Mit der Vorarbeit für den Ausgleichstreffer von Raphaël Guerreiro nach dem Rückstand durch Andreas Hountondji und durch das eigene Tor dokumentierte der mit dem Spitznamen „Lucho“ bedachte Díaz einmal mehr seinen Wert für den FC Bayern. Nach dem noch späteren 3:1 durch Nicolas Jackson war die ausgebaute Tabellenführung nach einem mühsamen Arbeitssieg dann endgültig perfekt.
„In jeder Saison, in allen großen Spielen, kleinen und großen Momenten brauchst du Spieler, die vorangehen - und Lucho war für uns heute da“, sagte Torjäger Harry Kane.
Jetzt geht's in Berlin um Berlin
Beim 1:3 in London hatte Díaz wegen seiner Rotsperre noch zuschauen müssen. „Man hat in Arsenal gesehen, dass er uns gefehlt hat. Er ist ein exzellenter Fußballer und ein unheimlicher Arbeiter“, sagte Präsident Herbert Hainer. Im DFB-Pokal ist er am Mittwoch beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Union Berlin wie auch in der Bundesliga dabei. „Es ist ein Finale“, sagte Freund. „Wir wollen unbedingt überwintern.“ Ziel ist das Pokalendspiel am 23. Mai - ebenfalls in Berlin, allerdings im Olympiastadion.
© dpa-infocom, dpa:251130-930-360011/1
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