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Für BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl ist ein schneller Abgang von Fábio Silva undenkbar. (Archivbild)

© David Inderlied/dpa

Fußball-Bundesliga: Kehl macht Silva-Berater klar: Kein Abgang im Winter denkbar

Trotz Gerüchten über die Unzufriedenheit von BVB-Millionen-Einkauf Fábio Silva soll es keinen schnellen Abgang des Portugiesen geben. Von Serhou Guirassy erwartet Sportdirektor Kehl eine Steigerung.

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Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat nach Aussage von Sportdirektor Sebastian Kehl Angreifer Fábio Silva und dessen Berater klargemacht, dass ein Abgang in diesem Winter nicht infrage kommt. „Es gibt gerade kein Szenario, in dem wir Fábio abgeben wollen. Das weiß der Spieler, das weiß auch sein Berater“, sagte Kehl im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur im Trainingslager in Marbella. 

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, der portugiesische Angreifer, der im Sommer für rund 22 Millionen Euro von den Wolverhampton Wanderers verpflichtet worden war, sei unzufrieden mit seiner bisherigen Rolle beim BVB. Der 23-Jährige war in der Hinserie meist nur Ersatz und konnte auch von der schwachen bisherigen Spielzeit von Stammstürmer Serhou Guirassy kaum profitieren. 

Kehl zu möglichem Silva-Abgang: „Wo ist der Mehrwert?“

Kehl bestätigte auch indirekt, dass es Anfragen für Silva gibt. „Es ist schön, dass sich andere Clubs grundsätzlich für unsere Spieler interessieren. Aber wenn wir ihn abgeben würden, bräuchten wir Ersatz, der wiederum benötigt Eingewöhnungszeit. Da stellt sich für mich die Frage: Wo ist der Mehrwert? Das macht ja keinen Sinn“, sagte Kehl, der von Guirassy aber auch mehr erwartet in der zweiten Saisonhälfte: „Wir hoffen natürlich, dass er seinen Flow wieder aufnimmt.“

Der Guineer schoss bislang nur fünf Bundesligatore bei 14 Einsätzen. „Serhou ist mit seiner bisherigen Saison aber garantiert auch nicht zu 100 Prozent zufrieden“, meinte Kehl. „Ich habe ihn im Trainingslager unglaublich fokussiert erlebt, er hat was vor in diesem Jahr. Ich glaube auch, dass er sich über die Feiertage ein paar Gedanken gemacht hat und dass er sich zeigen und wieder wichtiger werden wird für die Mannschaft – so wie in der vergangenen Saison.“

In der Vorsaison hatte Guirassy zum selben Zeitpunkt auch erst sechsmal getroffen, am Ende der Saison aber 21 Tore erzielt.

© dpa-infocom, dpa:260108-930-512974/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

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