Handball-Bundesliga : Füchse Berlin gewinnen 25:22 beim TBV Lemgo

Die Füchse Berlin bleiben im Kalenderjahr 2018 ungeschlagen in der Handball-Bundesliga. Am Donnerstagabend setzten sich die Berliner mit 25:22 beim TBV Lemgo durch.

Kein Grund zu Meckern - das höchste Lob, das der gemeine Berliner kennt. Es galt am Donnerstagabend auch für Füchse-Coach Velimir Petkovic.
Kein Grund zu Meckern - das höchste Lob, das der gemeine Berliner kennt. Es galt am Donnerstagabend auch für Füchse-Coach Velimir...Foto: dpa

Die Füchse Berlin bleiben die beste Auswärtsmannschaft der Handball-Bundesliga. Am Donnerstag setzte sich das Team von Trainer Velimir Petkovic mit 25:22 (15:12) beim TBV Lemgo durch. Nach dem Erfolg vor 4200 Zuschauern in der Lipperlandhalle sind die Berliner nach Minuspunkten weiterhin zweitbeste Mannschaft der Liga hinter dem amtierenden Meister, den Rhein-Neckar Löwen. „In der ersten Viertelstunde habe ich genau das gesehen, was ich sehen will“, sagte Petkovic bei „Sky“. „Dann hat man aber gemerkt, was uns noch fehlt: Konstanz über 60 Minuten“, ergänzte der Coach. „Ich finde, wir haben das von Anfang bis Ende solide gemacht“, sagte Nationalkeeper Silvio Heinevetter, „wir hatten genügend Leute, die in den entscheidenden Phasen Akzente gesetzt haben.“

Petkovic hatte seine Schützlinge ausdrücklich vor den formstarken Lemgoern gewarnt, die im Hinspiel in Berlin noch untergegangen waren (23:36) – mit Erfolg. Die Gäste begannen extrem konzentriert; Heinevetter entschärfte direkt ein paar schwierige Bälle, in der Offensive taten sich Steffen Fäth und Hans Lindberg hervor – und schon stand es 10:3 für die Füchse. In der Folge leisteten die Lemgoer allerdings deutlich größere Gegenwehr und verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf drei Treffer.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Füchse zurück zur Souveränität der Anfangsphase. Beim 21:16 durch Hans Lindberg schien das Match bereits gelaufen, aber kämpferisch starke Lemgoer steckten nicht auf und kamen noch einmal auf ein Tor heran. In der Schlussphase konnten sich die Berliner vor allem auf Mattias Zachrisson verlassen, dem in entscheidenden Momenten immer wieder wichtige Treffer gelangen, teilweise aus absurden Situationen. Neben Steffen Fäth (sieben Tore) war Zachrisson mit sechs Treffern bester Berliner Werfer – eine starke Bilanz, zumal der Schwede erst ab der zweiten Halbzeit mitwirkte. Auch Fabian Wiede kam nach seiner auskurierten Schulterverletzung erstmals wieder für kurze Zeit zum Einsatz.

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