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Nordische Kombination: Wind, viel Schnee und Sturz: Kombinierer Rydzek wird Zweiter
Das Skispringen fällt aus, die nordischen Kombinierer liefern trotzdem einen packenden Wettkampf. Ein Deutscher stürzt. Ein Japaner stellt einen besonderen Rekord auf.
Stand:
Johannes Rydzek hat es in einem von Wind, viel Schnee und einem Sturz geprägten Wettbewerb zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podest in der Nordischen Kombination geschafft. Der 34-Jährige belegte in einem packenden Rennen in Estland den zweiten Platz. Rydzek musste sich nur dem norwegischen Sieger Einar Luraas Oftebro geschlagen geben. Dessen Landsmann Andreas Skoglund wurde Dritter.
Zuvor hatte der Wind am zweiten Tag nacheinander die Wettkampf-Pläne in Otepää durcheinander gewirbelt. Wie schon am Vortag konnten weder die Männer noch die Frauen ihren Skisprung-Wettkampf austragen. Für die Startreihenfolge der entscheidenden Langlaufrennen wurden daher erneut die Sprung-Probedurchgänge von Donnerstag herangezogen.
Schmid stürzt
Rydzek ging als Zweiter hinter Teamkollege Julian Schmid ins zehn Kilometer lange Langlaufrennen. Die Abstände waren jedoch gering, sodass sich auf tiefer Strecke mit viel Neuschnee schnell eine große Spitzengruppe bildete.
In der Schlussphase des Rennens war Schmid genau wie der im Gesamtweltcup Führende Johannes Lamparter in einen Sturz verwickelt. Beide konnten nicht mehr in den Kampf um das Podest eingreifen. Tags zuvor hatte Schmid noch den Massenstart gewonnen.
Sieg für Norwegerin
Der Japaner Akito Watabe stellte am Samstag eine besondere Bestmarke auf. Der 37-Jährige bestritt seinen 296. Einzel-Weltcup. Damit ist er alleiniger Rekordhalter vor dem Österreicher Wilhelm Denifl (295). Mit dem Kampf um die Top-Plätze hatte Watabe nichts zu tun. Er lief auf Rang 36.
Bei den Frauen siegte die Norwegerin Ida Marie Hagen. Die 25-Jährige führt auch im Gesamtranking. Sie setzte sich vor der zweitplatzierten Japanerin Yuna Kasai und der Finnin Minja Korhonen durch. Als beste Deutsche belegte Nathalie Armbruster den siebten Rang.
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