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Füchse-Cheftrainer Jaron Siewert (l.) spielt mit seiner Mannschaft nur Unentschieden gegen Balingen.
© Jürgen Engler/imago images

Füchse Berlin spielen in Balingen nur Unentschieden: Platz drei ist trotzdem sicher

Die Füchse kommen gegen abstiegsbedrohte Balinger nicht über ein Remis hinaus. Platz drei ist aber trotzdem sicher, weil der Verfolger patzt.

Die Füchse Berlin haben ihre theoretische Chance auf Platz zwei in der Handball-Bundesliga verspielt. Platz drei ist aber sicher, da Verfolger Flensburg verlor. Am Mittwochabend kamen die Berliner am vorletzten Spieltag nach einer schwachen Offensivleistung beim abstiegsbedrohten HBW Balingen-Weilstetten nicht über ein 23:23 (12:13) hinaus. Beste Berliner Werfer waren Jacob Holm mit sechs und Hans Lindberg mit fünf Toren.

„Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Balingen hat versucht, körperlich präsent zu sein und alles reinzuhauen, um die Punkte zu holen“, analysierte Füchse-Trainer Jaron Siewert im Anschluss. „Wir hatten genügend Chancen, das Spiel für uns zu gestalten, am Ende zählt das Unentschieden und das wir aus eigener Kraft Dritter geworden sind.“

Bei den Füchsen entpuppte sich die am Sonntag gegen Minden erlittene Knöchelverletzung bei Fabian Wiede als nicht so gravierend. Der Nationalspieler stand in Balingen in der Startformation. Die Berliner waren zwar von Beginn an bemüht, Tempo zu machen, aber taten sich gegen sehr engagierte Gastgeber auch sehr schwer.

Die zuletzt so offensivstarken Gäste leisteten sich besonders im Angriff zu viele Unkonzentriertheiten und zu viele Ballverluste. So liefen die Berliner meist einem knappen Rückstand hinterher. Nach gut 19 Minuten wuchs der erstmalig auf zwei Tore an (8:10). Pech hatten die Füchse aber mit gleich vier Aluminium-Treffern in der ersten Halbzeit.

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Nach dem Seitenwechsel agierten die Berliner dann aber zumindest defensiv besser und gingen kurz nach der Pause nach langer Zeit wieder in Führung (15:14). Sie verpassten es danach aber, sich mehr als zwei Tore abzusetzen. So kam Balingen zurück und zwei Minuten vor Schluss lagen sie nun selbst mit zwei Toren zurück (21:23). Doch sie kämpften. 34 Sekunden vor Ende glich Paul Drux wieder aus, den letzten Wurf parierte Füchse-Keeper Dejan Milosavljev. (dpa)

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