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Atleticos Stefan Savic (2. v. r.) war einer der Auslöser der Rudelbildung.
© IMAGO/PA Images

Wildes Ende beim Champions-League-Spiel in Madrid: Polizei muss nach Rudelbildung im Kabinengang eingreifen

In der Nachspielzeit geraten Spieler von Atletico Madrid und Manchester City aneinander. Nach dem Abpfiff muss die Polizei Schlimmeres verhindern.

Nach dem Champions-League-Spiel zwischen Atlético Madrid und Manchester City ist es zu einem Polizei-Einsatz im Kabinengang des Stadions Wanda Metropolitano gekommen. Erst gab es Rudelbildung und Rangeleien auf dem Fußballfeld, dann kochten die Emotionen im Kabinengang über: Nach der hitzigen Schlussphase sind Spieler und Betreuer beider Teams erneut aneinander geraten. Wie Videoaufnahmen aus dem Kabinengang zeigen, griff am Mittwochabend sogar die Polizei ein, um Schlimmeres zu verhindern.

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Entzündet hatte sich der Streit, nachdem Atléticos Felipe in der Nachspielzeit nach einem Foul an Phil Foden mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Madrids Stefan Savic stürmte daraufhin wutentbrannt auf den Engländer zu und musste von anderen Spielern zurückgehalten werden. Dabei lieferte er sich eine Kopf-an-Kopf-Auseinandersetzung mit Manchesters Raheem Sterling und zog City-Ersatzspieler Jack Grealish sowie Nathan Aké an den Haaren. Der Verteidiger sah dafür Gelb vom Berliner Schiedsrichter Daniel Siebert.

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Im Tunnel eskalierte der Streit zwischen Savic und dem englischen Nationalspieler Grealish erneut. Laut der Zeitung „AS“ schrie Savic die Spieler von City an und soll sie auch bespuckt haben. Zudem soll Atlético-Verteidiger Sime Vrsaljko nach einem Bericht des „Daily Mirror“ Manchesters spanischen Nationalspieler Aymeric Laporte verbal attackiert und einen Gegenstand in dessen Richtung geworfen haben.

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Vrsaljko versuchte anschließend, sich auf die Gegner zu stürzen, die von Polizisten abgeschirmt wurden, berichten spanische Medien. Einige Leute von Atlético konnten Vrsaljkos gerade noch zurückhalten. Im weiteren Verlauf sah es so aus, als würde er außer Rand und Band in Richtung der Engländer spucken. Laut „Marca“ waren auch Mario Hermoso und Atlético-Sportdirektor Andrea Berta an den Vorfällen beteiligt.

Atlético verpasste durch das 0:0 und die 0:1-Hinspielniederlage in Manchester den Einzug ins Halbfinale der Champions League. „Ein angespannter, nervöser Abend endete damit, dass City mit einem Tor Vorsprung das Halbfinale der Champions League erreichte, und es zu einer Rauferei im Tunnel kam“, kommentierte „The Guardian“. Und „The Telegraph“ schrieb: „Manchester Citys Viertelfinal-Showdown mit Atlético Madrid in der Champions League eskalierte im elfminütigen Nachspielzeit-Wahnsinn ins Chaos, mit einer Massenschlägerei, einer Roten Karte, wohl einem Kopfstoß und einem Polizeieinsatz nach dem Schlusspfiff.“ (dpa)

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