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Skispringen: Frierend und zitternd: Prevc fliegt zum nächsten Sieg
Das Skispringen im slowenischen Ljubno wird zum Geduldsspiel. Doch Nika Prevc wahrt die Nerven und setzt ihre starke Serie fort. Eine Deutsche trotzt den widrigen Bedingungen.
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Nika Prevc ist im Skispringen weiter das Maß der Dinge und hat nun sechs der vergangenen sieben Weltcup-Wettbewerbe gewonnen. Die 20-Jährige setzte sich bei eisiger Kälte auch im zweiten Springen im slowenischen Ljubno durch und verdrängte die nach einem Durchgang führende Lisa Eder noch von der Spitze. Dritte wurde die Deutsche Katharina Schmid.
Prevc, jüngere Schwester von Vierschanzentournee-Sieger Domen Prevc, sprang beim Heimspiel 85 und 92 Meter und trotzte damit auch den widrigen Bedingungen. Die slowenische Weltklasse-Athletin hatte im ersten Durchgang wegen windbedingten Verzögerungen lange warten müssen und saß eingepackt in einer Decke oben auf dem Schanzenturm.
Drei Weltcup-Stationen in Asien
Hinter der drittplatzierten Schmid (90 und 89,5 Meter) schaffte es auch Juliane Seyfarth als Achte unter die besten Zehn hinaus. Selina Freitag kam diesmal nicht über Rang 19 hinaus und hatte große Probleme mit dem heftigen Wind sowie dem im zweiten Durchgang verkürzten Anlauf.
Die Springerinnen haben ein vollgepacktes Programm vor den Olympischen Winterspielen im Februar. In der kommenden Woche geht es auf die Olympia-Anlage von 2022 in Zhangjiakou in China, danach folgen Gastspiele in Zao und Sapporo (beide Japan). Die Generalprobe vor der Reise nach Val di Fiemme findet auf der riesigen Schanze in Willingen statt.
© dpa-infocom, dpa:260111-930-528979/1
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