Ludwigshafener Chemiekonzern : BASF streicht weltweit 6000 Arbeitsplätze

Das Unternehmen will die Verwaltung verschlanken sowie Abläufe und Prozesse vereinfachen. BASF will damit 300 Millionen Euro einsparen.

Industrieanlage des Chemiekonzerns BASF auf dem Werksgelände in Ludwigshafen.
Industrieanlage des Chemiekonzerns BASF auf dem Werksgelände in Ludwigshafen.Foto: Uwe Anspach/dpa

BASF will weltweit rund 6000 Stellen abbauen. Die Jobs sollen im Zuge eines Konzernumbaus bis Ende 2021 wegfallen, teilte der Chemiekonzern am Donnerstag mit. Die Verwaltung solle verschlankt, Abläufe und Prozesse vereinfacht werden. BASF will damit 300 Millionen Euro einsparen. Erste Änderungen der neuen Konzernstruktur würden Anfang Januar 2020 in Kraft treten. Insgesamt beschäftigt das Ludwigshafener Unternehmen 122.000 Mitarbeiter. Die Aktie des Dax-Konzern zog leicht an und notierte zwei Prozent fester bei 63,30 Euro.

Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) von BASF war im ersten Quartal um ein Viertel auf 1,7 Milliarden Euro eingebrochen. Im November hatte der Vorstand ein Sparprogramm angekündigt, das ab Ende 2021 einen Ergebnisbeitrag von zwei Milliarden Euro bringen soll. Der nun angekündigte Stellenabbau ist Teil dieses Programms. (rtr,AFP)

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