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Mit Hilfe von Bühnennebel wird vor den Probanden eines Großversuchs der Universitätsmedizin Halle/Saale in der Arena Leipzig die Ausbreitung von Aerosolen in der Luft simuliert.
© Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa
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„Die Aerosolwolke ist dann wie eine Wand“: Aerosolforscher erklärt, wie man sich in Innenräumen richtig vor Corona schützt

Der Aerosolforscher Christof Asbach erklärt, warum Corona-Einschränkungen im Freien unsinnig sind.

Von Thomas Sabin

Herr Asbach, wie muss man sich die Bewegung einer Aerosolwolke am Küchentisch vorstellen? Gegenüber sitzt die Familie, man isst und unterhält sich.
Die Aerosolwolke ist dann wie eine Wand. Beim Atmen entsteht Luft mit Partikeln, in der auch Viren enthalten sein können. Diese schweben dann durch die Luft. Wenn jemand mir direkt gegenübersitzt, bin ich der Wolke direkt ausgesetzt. Ganz besonders in Innenräumen. Innen ist der kritische Bereich.
Selbst durch Abstandhalten kann hier kaum entgegengewirkt werden. Wenn der Raum nicht gelüftet wird oder keine Luftfilter verwendet werden, bleibt diese Wand bestehen. Und mit der Zeit erhöht sich die Anzahl der Partikel im Raum. Ist also eine Person im Raum infiziert, steigt das Risiko, sich anzustecken, enorm. Dazu gibt es zahlreiche Erkenntnisse aus der Aerosolforschung.

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