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Die Juno-Sonde ist im Orbit von Jupiter angekommen.

© Abb: dpa/EPA/Nasa Handout

Angekommen: Die Juno-Sonde kreist im Orbit des größten Planeten unseres Sonnensystems. Nun soll sie um Jupiter schweben und Daten sammeln.

Die Nasa hat einen Grund zur Freude: Nach rund fünf Jahren Flug und 2800 Millionen Kilometern ist die Juno-Sonde am Jupiter angekommen. Mit einemrund halbstündigen Antriebsmanöverpositionierte sich „Juno“ nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstag morgen in einer Umlaufbahn um den größten Planeten unseres Sonnensystems.

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Die Sonde näherte sich seinen Gaswolken bis auf rund 4500 Kilometer - so nah wie kein anderes Raumfahrzeug zuvor. Mithilfe von „Juno“ übermittelter Radiofrequenztöne kontrollierten Nasa-Wissenschaftler im Kontrollzentrum im kalifornischen Pasadena den Erfolg des Manövers.

Juno-Sonde bleibt bis 2018 am Jupiter

Die unbemannte und hauptsächlich solarbetriebene Sonde war im August 2011 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet. Bis Februar 2018 soll die rund 3500 Kilogramm schwere Sonde von der Größe eines Basketballfelds den Jupiter umkreisen und ihn mit ihren zahlreichen wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen.

Auch Google feiert mit einem Doodle die erfolgreiche Nasa-Mission. Hier bejubeln die Nasa-Mitarbeiter diesen großen Schritt. Doch jetzt fängt die Arbeit erst richtig an, die Juno-Sonde soll einige offene Fragen klären: Hat Jupiter einen festen Kern? Woraus besteht die Atmosphäre? Welche Quelle hat das Magnetfeld? Von der rund eine Milliarde Euro teuren Mission erhoffen sich die Forscher außerdem Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems. (dpa)

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