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Wer nachts als 30 Minuten länger als üblich wachlag, zeigte anschließend eine deutlich verlangsamte Verarbeitungsgeschwindigkeit.

© Getty Images/iStockphoto

Tagesspiegel Plus

Was unruhige Nächte im Alter wirklich anrichten: Bereits kurze Wachphasen haben Auswirkungen auf das Gehirn

Je länger schlafen, desto besser? Eine neue Studie zeigt: Es kommt nicht nur auf die Anzahl der Stunden im Bett an.

Von Larissa Schwedes

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Unruhige Nächte mit wachen Phasen zwischendurch scheinen bei älteren Erwachsenen die geistigen Fähigkeiten am nächsten Tag deutlich stärker zu beeinträchtigen als etwa eine kürzere Schlafdauer.

Das ist das Ergebnis einer Studie eines Teams von Forschern der Pennsylvania University und des Albert Einstein College of Medicine in New York.

„Jeder, der schon einmal zu lange aufgeblieben ist, weiß, dass Schlaf die kognitiven Fähigkeiten am nächsten Tag beeinträchtigen kann“, sagt der Verhaltensbiologe und Erstautor Orfeu Buxton.

„In dieser Studie wollten wir herausfinden, welche Aspekte der Schlafgesundheit sich auf die kognitiven Funktionen am Tag auswirken, damit Menschen wissen, wie sie ihren Schlaf verbessern können.“

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