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Jeffrey Epstein (l.) zeigte sich von Wissenschaft fasziniert und unterstützte Forschung teilweise großzügig. Auf dem Bild: Epstein im Gespräch mit dem Rechtswissenschaftler Alan Dershowitz (r.), einem der bekanntesten juristischen Experten der USA.

© Corbis via Getty Images/Rick Friedman

Tagesspiegel Plus

Wie käuflich ist die Wissenschaft? : Jeffrey Epstein „sammelte“ Forscher wie Kunstwerke

In den USA suchen Wissenschaftler oft die Nähe wohlhabender Förderer. Und diese nutzen die Gelegenheit, um Einfluss auf Universitäten und ganze Forschungsbereiche auszuüben.

Stand:

Nicht nur Politiker, auch zahlreiche Wissenschaftler haben enge Kontakte zu Jeffrey Epstein gepflegt. Darauf lassen E-Mails schließen, die Epstein mit Professoren und Hochschuladministratoren ausgetauscht hat und die nun ebenfalls veröffentlicht wurden.

Bereits 2006 hatte ein Harvard-Professor einer Zeitung gesagt, Epstein „sammelte“ Wissenschaftler, wie andere Menschen Kunst sammelten. Damals war Epstein gerade das erste Mal wegen Förderung der Prostitution verhaftet worden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen geht es bei den Wissenschaftlern wohl nicht um Aktivitäten rund um Epsteins-Prostitutionsring. Einige Professoren haben ihn aber um Rat bei Vorwürfen sexueller Belästigung gefragt.

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