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Wasser sprudelt Ende Juni in Berlin auf einer überfluteten Straße im Stadtteil Schöneberg aus einem Gully.

© Stephanie Pilick/dpa

Ende Juni wurden Berlin und Brandenburg vom Tiefdruckgebiet "Rasmund" heimgesucht. Jetzt haben die Versicherer die Folgen berechnet.

Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch berichtet hat, entstanden durch den Starkregen des Tiefs "Rasmund" in den letzten beiden Junitagen in Berlin und Brandenburg Schäden von rund 60 Millionen Euro.

Teilweise sollen über 200 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen sein. Durchschnittlich fallen deutschlandweit 800 Liter Regen pro Quadratmeter im ganzen Jahr. Viele Geschädigte sind nicht versichert, denn Überschwemmungsschäden sind in Versicherungspolicen nur durch den "Zusatzbaustein der erweiterten Naturgefahrenversicherung" abgedeckt.

Deutschlandlandweit hat die Unwetterserie in der Zeit zwischen dem 20. Juni und dem 2. Juli Schäden von rund 600 Millionen Euro verursacht. (Tsp)

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