Berlin-Spandau : Polizei sucht nach Raubüberfall Tatverdächtige

Nach einem versuchten Raub in Spandau im Dezember hat die Polizei nun Bilder der Tatverdächtigen herausgegeben.

Die Polizei sucht diese beiden Unbekannten.
Die Polizei sucht diese beiden Unbekannten.Foto: Polizei Berlin

Die Polizei sucht nach zwei Unbekannten, die wegen eines versuchten Raubüberfalls in einem Tabakwarengeschäft verdächtigt und nun gesucht werden. Gegen 13.30 Uhr am 15. Dezember wurde die Angestellte in dem Geschäft in der Sandstraße in Wilhelmstadt mit Pfefferspray besprüht und beleidigt.

Zuvor hatten zwei Unbekannte versucht, bei der 55-jährigen Angestellten Zigaretten zu kaufen - nachdem diese jedoch nach Personalausweisen fragte, verließen sie das Geschäft.

Später kehrte das Duo nach Angaben der Angestellten wieder, dabei habe einer der Unbekannten mit einer Hantelstange Schlagbewegungen in ihre Richtung ausgeführt, der Zweite hat derweil versucht, die Kasse aufzubrechen, was ihm jedoch nicht gelang. Daraufhin ergriffen beide die Flucht, "anscheinend ohne Beute", wie die Polizei sagt.

Wer hat diese beiden Männer gesehen?
Wer hat diese beiden Männer gesehen?Foto: Polizei Berlin

Die Polizei fragt:
- Wer kennt die abgebildeten Personen und kann Angaben zu deren Identität machen?
- Wer kennt den Aufenthaltsort oder kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise bitte an das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 in der Charlottenburger Chaussee 75 in 13597 Berlin-Spandau unter der Telefonnummer (030) 4664-273111 oder eine andere Polizeidienststelle. Weitere Bilder der Verdächtigen finden Sie hier.

Dass die Polizei erst Monate nach der Tat mit Fotos aus Überwachungskameras nach den mutmaßlichen Tätern suchte, erklärte eine Sprecherin in einem vergleichbaren Fall so: Bevor die Öffentlichkeitsfahndung als "letztes Mittel" genutzt wird, müssen alle anderen Ermittlungsansätze ausgeschöpft sein.

Also zum Beispiel die Befragung von Zeugen oder von Polizisten, die den Tatverdächtigen anhand der Bilder aus der Überwachungskamera wiedererkennen könnten. Erst danach kann bei einem Richter oder Staatsanwalt ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung beantragt werden.

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