zum Hauptinhalt
Die Wirtschaftssenatorin spricht von einem besonders schwerwiegenden Stromausfall. (Archivbild)

© Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Berliner Wirtschaftssenatorin Giffey zum Stromausfall: „Wer kann, sollte bei Freunden oder Familienangehörigen unterkommen“

Der Notfall für Zehntausende in Berlin nimmt erhebliche Dimensionen an. Und er wird wohl noch tagelang andauern. Was die Wirtschaftssenatorin Betroffenen rät.

Stand:

Der Stromausfall im Berliner Südwesten ist nach Einschätzung von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey besonders schwerwiegend. „Das Ausmaß ist größer, als bei dem Stromausfall in Adlershof im September 2025“, erklärte die SPD-Politikerin. „Wer kann, sollte bei Freunden oder Familienangehörigen außerhalb der betroffenen Gebiete unterkommen.“

Gearbeitet werde nun nach dem im Dezember verabschiedeten „Resilienzkonzept für die Stromversorgung“, erläuterte die Senatorin. „Alle Krisenstäbe sind eingesetzt und arbeiten eng zusammen. Wichtig ist jetzt, alle Maßnahmen einzuleiten, die schnell zu einer besseren Lage führen, und die umfassende Information der Bevölkerung sicherzustellen.“ 

Giffey bestätigte, dass nur etwa 10.000 Haushalte in Lichterfelde von den insgesamt 45.400 betroffenen Haushalten damit rechnen können, noch am Samstag wieder Elektrizität zu bekommen. „Für die anderen 35.000 betroffenen Anschlüsse müssen wir davon ausgehen, dass die Reparaturarbeiten bis zum Donnerstagnachmittag, den 8. Januar 2026, andauern werden.“

Die Wirtschaftssenatorin dankte den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei für ihr „schnelles und professionelles Handeln“ sowie den Mitarbeitern der Stromnetz Berlin, die an einer Lösung des Problems arbeiten. Die Ursache des Brandes müsse nun zügig aufgeklärt werden, teilte Giffey mit. (Tsp/dpa)

Zur Startseite

showPaywall:
false
isSubscriber:
false
isPaid:
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })