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Das Primo-Levi-Gymnasium im Berliner Bezirk Pankow steht vor einem großen Umbau.

© Thomas Schubert / Tsp

Update

Wann gelingt die Sanierung dieses beliebten Gymnasiums?: Berliner Bezirk äußert sich zu großer Schulbaustelle – und einem Umzug

Seit sechs Jahren laufen Vorbereitungen für die Sanierung eines der beliebtesten Gymnasien Berlins. Ein Auszug der über 1000 Schüler ist unumgänglich. Nur wann?

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Eine der aufwändigsten Schulbaustellen im Berliner Bezirk Pankow kann nur gelingen, wenn die komplette Schülerschaft auszieht. Rund 1100 Kinder und Jugendliche am Primo-Levi-Gymnasium in Weißensee werden in einen Ersatzneubau umziehen. Doch wann genau dieses Gebäude in der nahe gelegenen Woelckpromenade entsteht und eröffnet wird, kann das Bezirksamt nicht absehen.

In einer Mitteilung erklärte die Abteilung von Schulstadtrat Joern Pasternack (CDU) am Donnerstag, dass ein Umzug der Belegschaft „nicht unmittelbar“ bevorsteht. Wann das Ersatzgebäude erbaut werden kann, bleibt weiter offen.

Nur ein grober Zeithorizont liegt vor. Die Sanierung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes des Primo-Levi-Gymnasiums sei im Investitionsprogramm 2024-2028 des Landes Berlin mit rund 86 Millionen Euro veranschlagt. „Einen konkreten Fertigstellungstermin für die Maßnahme gibt es derzeit jedoch nicht“, heißt es.

Planung für Levi-Gymnasium in Berlin-Pankow läuft sechs Jahre

Schulstadtrat Jörn Pasternack (CDU) hatte im Dezember in Aussicht gestellt, dass im Februar wichtige Abstimmungen mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge erfolgen werden. Die Howoge soll dann das Schulbauprojekt in Weißensee zur Umsetzung bringen. Präzise Zeitangaben dazu werden nicht genannt.

Planungen für das Schulneubauvorhaben laufen mindestens seit 2020, als der Kauf von Grundstücksflächen für den Ersatzneubau des Levi-Gymnasiums gelang. Sechs Jahre später bleibt ein Beginn offen.

Pankow will Schulbetrieb trotz Baustelle aufrechterhalten

Auch wenn ein Auszug aus dem denkmalgeschützten Stammgebäude des Levi-Gymnasiums aus dem Jahre 1910 erfolgt, soll es laut Aussagen des Bezirksamts keine Beeinträchtigung geben.

Die Schüler werden ohne Unterbrechung weiter lernen – nur an anderer Stelle. „Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist aus denkmalpflegerischen und sicherheitsrelevanten Gründen ausgeschlossen“, so die Aussage.

Das fertig sanierte Primo-Levi-Gymnasium solle nach Rückkehr aller Schüler weiterhin als zwei- bis sechszügiges Gymnasium betrieben werden, hatte Pasternack im Dezember gesagt. Der Plan sieht auch vor, den Standort des Ersatzneubaus an der Pistoriusstraße nach Abschluss der Gesamtmaßnahme als eigenständige Grundschule weiterzuführen.

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