
© André Görke
„Ein bissl zu hochgehängt“: Das sagen die Menschen in Wegners Heimat zur Tennis-Partie
In Berlin-Kladow lebt der Regierende mit seiner Familie. Für eine Tennisstunde während des Stromausfalls erntet er viel Kritik. Was halten die Menschen vor Ort davon?
Stand:
„Herzlich Willkommen“ steht über dem kleinen Torbogen. Daneben prangt das Vereinslogo: „Sportfreunde Kladow“. Hier, am westlichen Rand von Berlin, ist der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zu Hause.
Hier spielen sie jeden Tag Tennis, so wie Wegner sich am ersten Samstag im Jahr Zeit für ein paar private Ballwechsel nahm, als bei zehntausenden Menschen auf der anderen Seite der Havel der Strom ausfiel („Wollte den Kopf frei kriegen“).
Das hat er dummerweise erst sehr spät so richtig klar kommuniziert, was die politische Konkurrenz naturgemäß dankend aufnimmt. „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!“, tönt die FDP. Manche sprechen schon vom „Laschet-Moment“. Hier das „Protokoll der Vertuschung“, wie der Tagesspiegel schreibt.
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