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Eine Person mit Fahrrad auf einem mit Schnee bedecktem Radweg und eine Tram, aufgenommen waehrend starken Schneefalls in Berlin.

© IMAGO/

Update

Gefrierender Regen ab Montagabend: Deutscher Wetterdienst warnt vor Glatteis in Berlin

Eiseskälte und Glatteis: So zeigt sich das Wetter am Montag in Berlin und Brandenburg. Beim Autofahren oder bei Wegen zu Fuß ist äußerste Vorsicht geboten. Es gilt eine Unwetterwarnung.

Stand:

Ab dem späten Montagabend soll es im Berliner Stadtgebiet zu Glatteis und dadurch zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt davor, dass Schneefälle ab 21 Uhr zunehmend in teils gefrierenden Regen übergehen. Für den Montagnachmittag und Abend erwartete der Wetterdienst zwischen –4 und 0 Grad.

Laut Wetterdienst entspannt sich die Lage bis Dienstagvormittag – wenn die Temperaturen wieder ansteigen sollen – nur langsam. Im Verlauf des Abends und der Nacht auf Dienstag ist also auf den Straßen besondere Vorsicht geboten. Wer die Berliner S-Bahnen nutzt, muss mit möglichen Störungen rechnen. Witterungsbedingte Reparaturen an Weichen führten am Montag zu Verspätungen.

Im Süden und Westen Brandenburgs gilt ab 20 Uhr eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe drei von vier für die Kreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Havelland, Oberspreewald-Lausitz, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Spree-Neiße, Teltow-Fläming sowie die Städte Brandenburg, Cottbus und Potsdam.

12.01.2026, Berlin: Nass und glatt ist die Tauentzienstraße am Abend. In der Nacht zu Dienstag ist überregional Glatteisregen bis hin zu Unwettergefahr möglich. Foto: Jens Kalaene/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Spiegelglatte Straßen: In der Nacht zu Dienstag kann es wegen gefrierendem Regen zu Glatteis kommen, daher ist in Berlin und Brandenburg Vorsicht geboten.

© dpa/Jens Kalaene

Der Dienstag beginnt mit vielen Wolken, die Temperaturen liegen bei 0 bis –4 Grad. Gebietsweise fällt noch Regen, der an einigen Orten gefriert und weiter Glätte bringt. Auch am Dienstagmorgen sei deshalb noch Vorsicht auf den Straßen geboten, warnte der DWD. Dazu wird es stellenweise neblig-trüb. Eis und Schnee schmelzen laut Wetterdienst nur zögerlich ab, da die Böden weiter gefroren sind.

Präsenzpflicht an Berliner Schulen nicht aufgehoben

Folgen für den Schulbetrieb hat das Glatteis – anders als in Brandenburg – nicht. Der Unterricht findet nach derzeitigem Stand regulär statt, wie die Bildungsverwaltung mitteilte. Die sogenannte Präsenzpflicht in der Schule wird also nicht aufgehoben.

„Gleichzeitig sind die Schulen angehalten, die Wetter- und Witterungslage aufmerksam zu beobachten und die Situation vor Ort verantwortungsvoll zu bewerten“, erläuterte ein Sprecher der Bildungsverwaltung.

In der Nacht zum Mittwoch geht es trüb und neblig weiter, gebietsweise fällt laut der Vorhersage Regen, der lokal gefriert. Die Tiefstwerte liegen bei 2 bis 0 Grad. Bedeckt und regnerisch zeigt sich der Mittwoch laut Wetterdienst. Mit maximal 3 bis 6 Grad wird es wärmer als an den Vortagen.

Die kältesten Orte in Deutschland waren vorläufigen DWD-Daten zufolge Sohland an der Spree im südlichen Sachsen und Doberlug-Kirchhain im Süden von Brandenburg (Elbe-Elster-Kreis). An beiden Messstationen sanken die Werte nach Auskunft der Nationalen Klimaüberwachung des DWD in der Nacht zum Montag auf minus 19,6 Grad. (Tsp, dpa)

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