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Ursula Nonnemacher, Ärztin und Politikerin. Seit dem 20. November 2019 Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg sowie zweite stellvertretende Ministerpräsidentin im Kabinett Woidke.
© Andreas Klaer
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Brandenburgs Gesundheitsministerin im Interview: „Die niedrige Impfquote ist strukturell bedingt“

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher erklärt, warum sie für eine Impfpflicht für alle ist – und wie sich Brandenburg auf die Omikron-Welle vorbereitet hat.

Frau Nonnemacher, wo steht Brandenburg zu Beginn des dritten Corona-Jahres?
Im Moment sieht es bei uns noch ziemlich entspannt aus: Zwischen Weihnachten und Neujahr hatte ich im Ministerium erhöhte Bereitschaft angeordnet, es gab eine sehr engmaschige Beobachtung des Infektionsgeschehens. Es war ja befürchtet worden, dass sich der Omikron-Anstieg schon zu Weihnachten bemerkbar macht. Aber das war nicht der Fall: Es lief alles gut, auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Erst in den letzten zwei, drei Tagen erleben wir einen deutlichen Anstieg. Das liegt an Omikron, aber auch noch an Nachmeldungen von den Feiertagen. Es ist wie die Ruhe vor dem Sturm.

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