BVG-Dienstpläne : Personalrat der Straßenbahn-Mitarbeiter will vor Gericht ziehen

Damit die Dienstpläne wieder rechtzeitig mitgeteilt werden, hat der Personalrat einen Anwalt beauftragt. Die BVG bestätigt kurzfristige Dienstplanänderungen.

Eine Straßenbahn am Berliner Hauptbahnhof.
Eine Straßenbahn am Berliner Hauptbahnhof.Foto: Paul Zinken/dpa

Mit Dienstplänen der BVG soll sich jetzt ein Gericht beschäftigen. Der Personalrat der Straßenbahn, der wegen der seiner Ansicht nach nicht mehr gewährleisteten Qualität bereits einen „Brandbrief“ verfasste, hat jetzt nach seinen Angaben einen Anwalt beauftragt, alle rechtlich möglichen Mittel auszuschöpfen, damit Dienstpläne wieder wie vorgeschrieben rechtzeitig mitgeteilt werden.

Sie müssen dem Personalrat vier Wochen vorher vorliegen, der dann zustimmen muss. Verspätungen, die zu kurzfristigen Änderungen des Dienstes führen, habe es gegeben, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Ursache seien meist geplante Baustellen, die nicht eingerichtet werden könnten, weil die Genehmigung der Verkehrslenkung beim Senat fehle. Zudem sei das EDV-Programm zuletzt abgestürzt.

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