
© Robert Hamacher/Robert Hamacher
Dennis Brzek leitet das Mies-van-der-Rohe-Haus: „Ich will das Haus als Ort für Gegenwartskunst in Ostberlin stärker positionieren“
Seit Dezember leitet Dennis Brzek das Mies-van-der-Rohe-Haus in Berlin-Hohenschönhausen. Im Interview spricht er über seine Vision für das Haus und warum ein Museum auch ein Ort fürs Picknick sein darf.
Stand:
Herr Brzek, Sie haben angekündigt, das Mies-van-der-Rohe-Haus zu einem offenen Treffpunkt für Stadt und Nachbarschaft zu machen. Wie kann ein Museum zum Kieztreff werden?
Die zentralen Fragen meiner Anfangszeit in diesem Haus sind tatsächlich: Wie kann man hier Zeit verbringen? Welche Erfahrungen können wir ermöglichen – jenseits des klassischen Ausstellungsbesuchs? Es geht darum, ganz grundlegend darüber nachzudenken, was dieser Ort sein kann. Daraus ergibt sich fast automatisch die Frage nach der Öffnung zur unmittelbaren Nachbarschaft. Es wird Menschen geben, die das Haus gar nicht kennen, die vielleicht am Obersee spazieren gehen und uns auf diese Weise entdecken.
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