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Etwa die Hälfte der am 1. Mai eingesetzten Polizisten soll aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei kommen.
© Kay Nietfeld/dpa

GdP rechnet in Berlin mit Gewaltbereitschaft: „Der 1. Mai wird kein Kindergeburtstag“

Am Tag der Arbeit erwartet die Gewerkschaft der Polizei ein „spürbares Gewaltpotenzial“ bei den Demos in Berlin. 5000 Polizisten sollen im Einsatz sein.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) rechnet bei den Demonstrationen am 1. Mai in Berlin mit Gewaltbereitschaft.

„Wir werden keinen 1. Mai wie in den späten 1980ern erleben, aber es wird eben auch kein Kindergeburtstag“, erklärte der GdP-Landesvize Stephan Kelm am Mittwoch.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen werden auf ein durchaus spürbares Gewaltpotenzial und die Bereitschaft treffen, den Tag der Arbeit für staatsgefährdende Taten zu missbrauchen.“ Das verlange hohe Professionalität und einen kühlen Kopf „in dynamischen Einsatzlagen“.

[„Mir ist wichtig, dass es zu keiner Eskalation kommt“: Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel im Interview über den 1. Mai in seinem Bezirk (T+)]

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Insgesamt rund 5000 Polizisten sollen bei den zahlreichen Demonstrationen am 1. Mai im Einsatz sein. Etwa die Hälfte davon kommt zur Unterstützung aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei, wie Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Dienstag sagte. Der Personaleinsatz sei ähnlich wie in den Jahren vor der Pandemie.

„Beim Blick auf die äußeren Gegebenheiten, die aktuellen politischen Konfliktlagen und die Ankündigungen aus dem linksextremen Szenebereich werden wir jede und jeden Einzelnen brauchen“, sagte Kelm. „Berlin wird sicher sein, auch wenn vielleicht mal irgendwo ein Müllcontainer etwas länger brennt.“ (dpa)

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