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Berlin: Die Brandenburger Sozialministerin Hildebrandt spricht von Option auf das "Magdeburger Modell"

Brandenburgs Sozialministerin Regine Hildebrandt (SPD) hat mit ihren Äußerungen zur möglichen Tolerierung einer SPD-Minderheitsregierung durch die PDS sowohl innerhalb der SPD als auch von Seiten der CDU Kritik ausgelöst. Hildebrandt antwortete am Dienstag im InfoRadio Berlin-Brandenburg auf die Frage, ob das "Magdeburger Modell" für Brandenburg völlig ausgeschlossen werden könne: "Das ist eine Option, selbstverständlich.

Brandenburgs Sozialministerin Regine Hildebrandt (SPD) hat mit ihren Äußerungen zur möglichen Tolerierung einer SPD-Minderheitsregierung durch die PDS sowohl innerhalb der SPD als auch von Seiten der CDU Kritik ausgelöst. Hildebrandt antwortete am Dienstag im InfoRadio Berlin-Brandenburg auf die Frage, ob das "Magdeburger Modell" für Brandenburg völlig ausgeschlossen werden könne: "Das ist eine Option, selbstverständlich. Da sage ich überhaupt nichts zu, weil alles offen ist."

SPD-Landeschef Steffen Reiche sagte gestern, dass es noch keine Überlegungen gebe, wonach seine Partei nach der Landtagswahl mit der PDS zusammenarbeiten könne. Eine Vorentscheidung sei nicht gefallen, es gebe "nicht einmal eine Wunschoption des Ministerpräsidenten". Es müsse das Wählervotum abgewartet werden.

Nach Meinung von CDU-Chef Jörg Schönbohm zeigen die Worte der SPD-"Galionsfigur", dass die Ministerin nicht mehr von einer SPD-Mehrheit ausgehe. Die Partei müsse sich entscheiden, ob sie mit der PDS einen "Pakt der Vergangenheit" oder mit der CDU ein "Bündnis für die Zukunft" schließen wolle.

sib

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