Erlebnisbad in Lübbenau : Vier Pinguine in Spreewelten-Bad getötet

Ein unbekanntes Raubtier hat in Brandenburg vier Pinguine getötet. Darunter auch "Flocke", der bei der Fußball-Weltmeisterschaft als Orakel fungierte.

Der Pinguin "Flocke" aus dem Spreewelten-Bad in Lübbenau fungierte im Sommer als WM-Orakel.
Der Pinguin "Flocke" aus dem Spreewelten-Bad in Lübbenau fungierte im Sommer als WM-Orakel.Foto: Patrick Pleul/dpa

Ein noch unbekanntes Raubtier hat in einem Tiergehege eines Erlebnisbades im brandenburgischen Lübbenau vier Pinguine getötet. Derzeit untersuche ein Tierarzt die Kadaver, um die Art genauer zu bestimmten, erklärte das Spreeweltenbad am Dienstag. Vermutet werde kein Wolf, aber ein Fuchs, hieß es. Das Raubtier drang demnach in der Nacht zum Montag in das auf dem Gelände des Freizeitbads bei Cottbus gelegene Gehege ein. Die toten Tiere wurden am Montag mit Kehlbissen entdeckt. Den 18 übrigen Pinguinen gehe es gut, hieß es. Unter den vier toten Pinguinen befand sich auch der von Hand aufgezogene „Flocke“, der bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer als WM-Orakel fungierte. Es seien weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen worden – mit Elektro-Zaun und Wachdienst. Von einem Außenbecken des Bades können Badegäste durch eine Glasscheibe beobachten, wie sich die Tiere im Wasser tummeln und tauchen. AFP

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