
© Polizei Berlin / X
Es knallt im Grunewald: Berlins Polizei-Feuerwerker vernichten konfiszierte Pyrotechnik auf Sprengplatz
Rauch und Qualm über den Wäldern im Berliner Südwesten: Am Freitag wird im Grunewald illegale Pyrotechnik gesprengt. Weitere Zündungen sollen in den kommenden Tagen folgen.
Stand:
Es knallt und raucht im Grunewald. Das Berliner Landeskriminalamt hat am Freitag auf seinem Sprengplatz mit der Vernichtung der sichergestellten Pyrotechnik der vergangenen Wochen begonnen. Vor den Folgen warnt die Polizei auf der Plattform X. Auch ein Video ist dort zu sehen.
Bei dieser ersten Sprengung wurden Feuerwerkskörper im unteren zweistelligen Kilogrammbereich gezündet, sagte ein Polizeisprecher auf Tagesspiegel-Anfrage. Weitere Pyrotechnik werde in den kommenden Tagen „nach und nach“ vernichtet.
Auf dem Sprengplatz im Grunewald hoben Einsatzkräfte demnach eine Grube aus, in der die Feuerwerkskörper gestapelt wurden. Um die Grube herum wurde ein Erdwall angelegt, sagte der Sprecher. So sei gewährleistet worden, dass die Feuerwerkskörper nach oben fliegen. Zudem wurden sie an einer Stelle auf dem Sprengplatz gezündet, an der sich nichts Brennbares in der Nähe befand.
Bis 13 Uhr sollte der Einsatz laut der Polizei dauern. Bis zum Silvesterabend sicherte die Berliner Polizei 220.000 Stück illegale, falsch gelagerte oder unzulässig verkaufte Pyrotechnik.
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Ein großer Teil davon gehöre zur Kategorie F4, die nur von Experten mit Ausbildung und Genehmigung verwendet werden dürfe und für Amateure sehr gefährlich sei, teilte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Mittwoch mit.
Unter anderem sicherten Beamte noch am Dienstag 14 Kilo Sprengstoff und Bargeld in Neukölln. In der vergangenen Woche fanden Polizisten 330 Kilo Pyrotechnik bei einem Mann, der vor seinen Kollegen mit seinem Besitz prahlte.
Laut Spranger hat die Polizei seit Monaten intensiv vorbeugend gearbeitet und zugleich gegen Kriminelle, die gefährliches Feuerwerk einschmuggelten, ermittelt. Ziel sei es, dass Berliner und Besucher sicher durch die Nacht kämen.
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