
© Farangies Ghafoor
Tagesspiegel Plus
Fünf Stunden für eine verstümmelte Hand: Im Unfallkrankenhaus Berlin ist Silvester Schwerstarbeit
Fehlende Finger, blutende Augen, verletzte Köpfe – im UKB wird Silvester amputiert, operiert, gerettet. Über das Knallen, die Kosten und Menschen, die Opfer ihres Handelns werden.
Stand:
Es ist der 1. Januar 2026, 2.57 Uhr, wie jedes Jahr in der Silvesternacht herrscht in der Rettungsstelle des Unfallkrankenhauses Berlin (UKB) „Großschadenslage“. So nennen es die Klinikmitarbeiter hier. In einem Bett sitzt schon im OP-Hemd ein Mann mit auffällig muskulösen Armen, 42 Jahre alt, er schleppe beruflich viel, mehr will er nicht über sich sagen. Um seine rechte Hand ist ein dicker Verband gewickelt.
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