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Hauptfeuerwehrmann Daniel Meyer (2.v.l.) mit seinem Trupp von der Freiwilligen Feuerwehr Spenge (NRW) neben ihrem Notstromgenerator während des Stromausfalls in Berlin.

© Feuerwehr der Stadt Spenge

Tagesspiegel Plus

„Für uns ist unverständlich, warum das Netz nur an einem Nabel hängt“: Freiwillige Feuerwehr aus Ostwestfalen versorgt Berlin mit Strom

Im größten Blackout seit der Nachkriegsgeschichte bekommt Berlin Hilfe vom anderen Ende der Republik. Einsatzteams versorgen den Südwesten mit Notstrom – und lernen die Berliner von einer unerwarteten Seite kennen.

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Hauptfeuerwehrmann Daniel Meyer meldet sich vom Weg in die Unterkunft. Gerade ist seine Acht-Stunden-Schicht zu Ende gegangen. Jetzt kann er sich ein paar Stunden ausruhen, dann geht es wieder zurück zum Notstromgenerator. „Wir sind am Montagabend hier gegen 10 Uhr abends aufgeschlagen und wurden gleich zur Trafostation gebracht“, gibt er am Telefon durch. Mit Blaulicht und Notstromaggregator ist das Einsatzteam der Freiwilligen Feuerwehr Spenge knapp 400 Kilometer in die Hauptstadt gedüst. Einmal quer durch die Republik mitten in den größten Stromausfall der Berliner Nachkriegsgeschichte.

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