Geflüchtete in Berlin : Notunterkunft im Flughafen Tempelhof geschlossen

Im Herbst 2015 wurden die notdürftigen Zeltunterkünfte eröffnet. Nun sind die letzten Bewohner in die vor kurzem eröffneten Tempohomes umgezogen.

Eine Raucherecke unter Bäumen im neuen Containerdorf von Tempelhof.
Eine Raucherecke unter Bäumen im neuen Containerdorf von Tempelhof.Foto: Thomas Loy

Nach über zwei Jahren ist jetzt die Notunterkunft in den Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof geschlossen werden. Die letzten Flüchtlinge zogen am Dienstag in die vor kurzem eröffneten Tempohomes.

2016 waren zeitweise bis zu 3000 Menschen in den Hangars untergebracht - in Zeltbauten ohne Privatsphäre.

Zuletzt lebten dort rund 150 Flüchtlinge. In den Tempohomes, die bis Ende 2019 genutzt werden können, haben sie die Möglichkeit, ihre Räume abzuschließen und sich selber zu versorgen. Laut Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) sollte auch für das Ankunftszentrum des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten ein neuer Standort gesucht werden: „Die Hangars sind nicht für eine Unterbringung von Menschen geeignet.“

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