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Die Koalition diskutiert wegen des Lehrermangels über eine Kürzung des Pflichtunterrichts, um die Förderangebote zu retten. Berlins Gymnasien lehnen den Vorstoß ab, Grundschulen und die Gewerkschaft applaudieren.
© Frank Molter/dpa
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Gravierender Lehrermangel in Berlin: Koalition diskutiert erstmals über Kürzung des Pflichtunterrichts

Sollen Schulfächer Stunden verlieren, um stattdessen Förderangebote zu retten? Gymnasien lehnen den Vorstoß ab, Grundschulen und die Gewerkschaft applaudieren.

Von Susanne Vieth-Entus

Die neue Dimension des Berliner Lehrkräftemangels führt zu einer neuen Dimension bei der Bekämpfung desselben. Da inzwischen vom Quereinstieg bis zur Beschäftigung von Pensionären alle Möglichkeiten der Ersatzbeschaffung durchdekliniert worden sind, wird in der rot-grün-roten Koalition nun erstmals über die Kürzung der Pflichtstunden diskutiert. Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) hingegen hatte betont, dass die Schulen nicht bei der sogenannten Stundentafel kürzen sollen, sondern eigenverantwortlich bei den Förder-, Ermäßigungs- oder Profilstunden.

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