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Regierender Bürgermeister von Berlin, gibt vor dem Umspannwerk an der Argentinischen Allee ein Statement, nachdem er sich bei den Beschäftigten für ihre Arbeit bei der Wiederherstellung der Stromversorgung bedankt hat. (Archivbild)

© dpa/Soeren Stache

„Ich bin immer erreichbar“: Kai Wegner kontert Kritik an seinem Krisenmanagement beim Stromausfall

„Viel Unsinn“ sei verbreitet worden, sagt Berlins Regierender Bürgermeister mit Blick auf sein Agieren beim Stromausfall. Auch beim Tennis habe er regelmäßig aufs Handy geschaut.

Stand:

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat Kritik am eigenen Krisenmanagement nach dem großflächigen Stromausfall im Südwesten der Hauptstadt entschieden zurückgewiesen.

Dem „Spiegel“ sagte er laut einer Vorabmitteilung des Magazins, es sei „viel Unsinn behauptet worden“ – etwa, er sei am betreffenden Samstag im Urlaub gewesen oder seine Innensenatorin Iris Spranger (SPD) habe ihn nicht erreichen können, weil sein Handy ausgeschaltet gewesen sei. Beides treffe nicht zu, sagte Wegner dem „Spiegel“. Sein Smartphone sei „nie abgeschaltet“.

Anfang Januar waren nach einem mutmaßlichen Anschlag Zehntausende Haushalte in mehreren Berliner Stadtteilen über Tage ohne Strom geblieben. Wegner war in die Kritik geraten, weil er am ersten Tag des Ausfalls nicht vor Ort erschien und zunächst unerwähnt blieb, dass er an diesem Tag Tennis gespielt hatte.

Auch dazu äußerte sich der Regierungschef nun: Er sei während des Tennisspiels jederzeit erreichbar gewesen. Sein Telefon habe auf der Bank in der Halle gelegen, „wo die Tennistasche steht“, und sei bewusst auf laut gestellt gewesen. Er habe regelmäßig nachgesehen, ob neue Nachrichten eingegangen seien. „Ich bin immer erreichbar“, betonte Wegner. (Tsp)

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