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Sprache verändert sich, Wörterbücher ziehen nach.
© Foto: Imago/Christian Ohde
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Linguistin über Gendern im Unterricht: „Den Sprachkampf sollte man aus der Schule heraushalten“

In Berlin wird über das Gendern im Unterricht debattiert. Die Linguistin Carolin Müller-Spitzer sagt: Kinder und Jugendliche sollen selbst entscheiden.

Von Marius Ochs

Frau Müller-Spitzer, in Berlin kommt gerade die Debatte auf, ob an Schulen gegendert werden sollte und vor allem auch, wie Gendersprache von den Lehrer:innen bewertet werden sollte. Was sagen Sie dazu?
Neue Konstruktionen kommen in die Sprache, weil sie einen kommunikativen Vorteil bieten, zum Beispiel weil ich durch sie etwas Neues ausdrücken kann. Die neuen Genderzeichen – Stern, Doppelpunkt oder Unterstrich zum Beispiel – beziehen Menschen mit ein, die sich nicht in der Dichotomie männlich-weiblich verorten. Menschen verwenden diese Zeichen, um dies explizit auszudrücken.

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